Einträge von Matthias Weiss

  • Februar, 2011
  • Schutzmechanismen und wie Sie versagten....

    da es ja immer wieder Skeptiker gibt, die es kaum glauben können dass auch Virenscanner und diverse Schutzprogramme direkt Versagen oder gar ein Einfallstor darstellen: Hier eine Zusammenfassung und Liste die nun regelmässig gepflegt werden soll.


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  • Cyberwar und die nächste Runde für die Zensur

    auch unsere Bundesregierung wird unbewusst schlauer, was die Argumentation zur Einführung geeigneter Zensurtechnologie betrifft.

     http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundesregierung-beschliesst-Cyber-Sicherheitsstrategie-1195666.html

     Es ist sicherlich unumstritten, dass das Internet ein hart umkämpfter Raum ist. Die veröffentlichten Zahlen und Meinungen sind durchaus stimmig. Aber kommen wir zur notwendigen Infrastruktur dieses zu verhindern. Die Rede ist klar, dass Erkenntnisse aus aktuellen Angriffen gegenüber "Staatlichen" Institutionen genutz werden sollen um den "Bürger" vor der gleichem zu schützen. Wichtig wäre hierbei auch, dass man gerade Systeme mit dem gleichen Setup / Betriebsystem entsprechend schützt.

    Soweit ist der Gedanke ja löblich die Realisierung stösst aber juristisch und moralisch an seine Grenzen. Technisch erfordert es nicht unbedenkliche Mechanismen.

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  • Der Apfel, der Store und die, die nicht über die Hintertüre Kundendaten abgreifen dürfen.

    Wo fängt man bei dem Thema am besten an? Da war eine Firma, die auf den Zug mit onlineBooks aufspirngen wollte. Nennen wir diese Firma Sony. Diese entwickelte fleissig eine App, um deren Bücher für das iPhone, iPad etc. zu verkaufen. Soweit so gut. Nur der Verkauf sollte ohne Apple statt finden. Soweit so gut.

     Warum sich darüber aufregen? Apple ist millionen schwer genug, als dass den kleinen Umsatzverlust nicht verkraften könnte. Kaum ist die Diskussion vorbei, schwellt der nächste Aufschrei der Presse... Apple ändert deren Abo Service und will natürlich über deren Store Geld verdienen. Diese Änderung ist allerdings nur zum Vorteil des Endbenutzers und dessen Privatsphäre.

     Das mag erstmal nicht logisch erscheinen. Jetzt weiss ja Apple alles, was ich so kaufe und lese und nutze. Richtig, aber Apple gibt diese Informationen auch nicht weiter. Und hier kommt es zum Bruch mit den klassischen Medien "Verlage". Diese behaupten, Apple hätte bestehende Verträge aufgekündigt, was so nicht stimmt. Apple hat eine neue Abo Technik eingesetzt, welche Sie sich auch versilbern will. Das kann man Apple noch nicht mal verdenken.

    Was wollen die Verlage aber wirklich? Adresse, denn genau damit handeln die Verlage, weil Sie anders nicht überleben können. Oder womit erklärt sich sonst, dass nach dem Einwurf einer Postkarte in eine Auto ("Dieses Auto können Sie Gewinnen" Gewinnspiel der Bild am HB München) mit meinen Kontaktdaten (schlau wie ich bin, habe ich genau dafür einen Prepaid Handyvertrag, genau so wie die unzähligen Visitenkarten mit in wenigen Wochen nicht mehr gültigen Address und Rufnummer Daten für die Cbit.), unzählige anrufe folgen, dass ich hier und da mit gemacht hätte,  den Preis nicht gewonnen habe aber mit einem Abo von BAMs z.B. eine Woche Türkei bekommen würde. Ja, das war nun ein lange Satz.

    Genau solche Dinge kommen vor und bei diesem Spiel macht z.B. Apple nicht mit. Sie geben die Käuferdaten nicht weiter. Wer das nicht glaubt, der sollte diesen Artikel lesen:

    Interview mit dem VDZ Geschäftsführer

    Wer es ganz genau liest, hört heraus, dass es in erster Linie um Kundendaten geht. Kundendaten, welche sie nicht mehr bekommen würden. Falsch allerdings an seiner Aussage ist, dass die Verlage keine direkte Verträge mehr abschliessen dürfen. Apple sieht dies durchaus vor, verpflichtet jedoch den Vertragspartner dazu, dass der Content auch über den Appstore direkt beziehbar sein muss und hier eine Marge von 30% fällig wird.

    Und jetzt komme ich als Kunde.... ich möchte nicht meine Anschriften, versteckte Einverständnisse an Hinz und Kunz verbreiten. Apple hat mich im übrigens bisher in Ruhe gelassen mit irgendwelcher Werbung. Meine Medien, mp3s kann ich ohne wesentlichen Tam Tam auf zig Geräte syncroniseren. Man gönnt sich ja schließlich neben iPad, Iphone Macbook, iMac nichts. und da soll alles funktionieren. Sony, hat mich damals mit ihrem DRM massiv auf die Probe gestellt und dabei verloren. Achja, heute gibt es das DRM in Sony Mobiltelefone nicht mehr.

     Alles was ich als Kunde will ist, meine Privatsphäre, und ein Tool, das einfach funktioniert. Die Verlage können sich noch so auf den Kopf stellen. Ich kaufe ggf. anonym eine Papierversion aber auf keinen Fall online Content irgend eines Verlages. Es nervt mich ja schon, dass die offizell gekaufte Zeitschriften gespickt mit Werbung sind!

     Aber ein ganz wichtiger Aspekt aus Consumersicht ist wohl:

    Ich vertraue lieber 2-3 Unternehmen, die mich bisher nicht enttäuscht haben, als dass ich mein Vertrauen in "20" weitere Verlage lege und darauf hoffe, dass das so bleibt. Die Wahrscheinlichkeit sinkt dabei mit jedem weiteren "Vertragspartner". Will ich also aus einer potentiellen Gefahr des Datenmissbrauches, eine Gewissheit machen?


  • 10 Jahre alt und manchmal 72 Stunden am Stück unter Tage!

    Wenn man an Afrika denkt, dann denkt man u.a. auch an Bürgerkrieg, Armut und Gewalt. Mancher denkt vielleicht auch an Diamanten und einem blutigem Kampf um deren Schürfrecht. Das scheint aber alles weit weg, wenige von uns besitzen tatsächlich Diamanten und noch weniger Menschen haben politischen Einfluss in Afrika. Die Elektronik umgibt uns jeden Tag. Ob als Fernseher, mp3 Player, Notebook oder Mobiltelefon. Im täglichen Leben geht es fast nicht mehr ohne diese Helfer. Allerdings stellen diese Artikel oft auch Statussymbole dar. Man muss, auch wenn man die Funktionen der Produkte kaum nutzt, immer auf dem neusten Stand sein. Seitdem die Provider regelmäßig "kostenlos" ein neues Telefon zu deren Verträgen hinzu geben, ist es Mode geworden Regelmäßig das neuste Modell zu beziehen. Man wäre ja auch dumm, würde man es nicht nutzen. Die Dummen sind aber offensichtlich andere, die unter dem massiven Rohstoffhunger für die Elektronikindustrie leiden.

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  • Die bösen Buben im Internet

    Stelle mir ja schon länger die Frage, wie ein Provider sein RZ mit z.B. unzähligen Rootservern ernsthaft verwalten können soll. Genau gesagt, wie er seine Systeme unter Kontrolle haben kann. Bei dieser Frage springen die Gedanken immer zu einem Provider, der durch eine gezielte Analyse, wie man Kosten sparen könnte, fest stellte, dass rund 1/3 der Rootserver 1. verhaltet, 2. vertraglich gar nicht mehr gebunden und 3. trotzdem bei vollem Stromverbrauch am Netz hingen und in Betrieb waren. Damals war schon klar, dass Unternehmen dank des Preisdrucks und damit verbunden Personaleinsparung häufig nur sehr schlecht solche System im Griff haben können.

     Bestätigt wird dass dann regelmässig durch lächerlichste Bruteforce Attacken die im Log auftauchen. Gut, manche versuchen auch noch Ihren Spam im Blog los zu werden....  Was mich aber wirklich überrascht war, dass ausgerechnet


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  • Januar, 2011
  • Starke Zunahme von Online Schädlingen

    und dem steht in vielen Fällen nur ungenügender Schutz entgegen.

    Aktuell häufen sich wieder Anfragen nach Beseitigung von Viren und anderen Schädlingen oder generelle Problemlösungen extrem langsamer Netzwerk / Internetverbindungen und / oder Computersysteme. Bei näherer Betrachtung sind die meisten Ursachen von Performance Problemen oder generellen Kommunikationsproblemen, Schadprogramme.  Erschreckend ist hier auch die Erkenntnis, dass trotz dem Einsatz von Antivirenprogramme oder gar ganze "Sicherheitssuiten" die Eindringlinge nicht /nur teilweise aufgehalten wurden.

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  • Günter Wallraff undercover

    Es ist schon einige Jahre her, dass ich mit einem afro amerikanischem Kollegen zu tun hatte. Er wohnte in Berlin und wir hatten in einem Projekt miteinander zu tun. Was mir ziemlich schnell aufgefallen ist, im Gegensatz zu manchem türkischem, italienischem oder bei uns eher geläufigem "Ausländer", dass er äusserst sensibel auf Scherze und Spässe im Punkto seiner Hautfarbe und Nationalität zu sprechen war.

    Ich kannte das bisher nicht und war einen lockeren Umgangston auch mit Kollegen aus Europa gewohnt. Da witzelte man ab und an auch mal mit einem Polen über die Wege eines geklauten Autos. Vorurteile sind natürlich dafür da, dass Sie am Leben gehalten werden. ;-)

    Mit diesem Hintergrund kam also mein Einstandsscherz:

    "Oha, eine Schwarzarbeiter, wenn das das Finanzamt raus bekommt..." aber auch gar nicht an. Ganz im Gegenteil, dürfte ich mir eine mündliche Ermahnung inkl. kostenfreier Fortbildung wie schlecht man in D. mit Einwanderern umgeht, anhöhren. Ich muss zwar selber auch zugeben, dass der Umgang mit Schwarzen durch Mangel jener in meinem Kunden, - Sozialen - umfeld, durchaus etwas ungewohnt ist. Sicherlich bin ich bei Schwarzen eine Runde zurück haltender. Leider Fallen die schlechten Beispiele (so wie der furzende besoffene Deutsche am spanischen Strand) mehr auf und prägen ein Bild über eine ganze Gesellschaft.

     Die Schilderungen meines damaligen Projektkollegen konnte ich teilweise gar nicht glauben. Vielleicht auch, weil ich aus meinem sozialen Umfeld den "negativen Einfluss durch Migranten" nicht kennen gelernt habe. Entsprechend auch keinen sonderlich negativen Umgang mit jenen erfahren musste.

     Heute auf Arte hingegen sah ich einen Film, der mich äußerst nachdenklich stimmte.

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  • Die IT-Eierlegendewollmilchsau 24/7 Einzelunternehmen Welt AG

    Ja es gibt ab und zu Tage, da resümiere ich über gelesene Skills/ Bewerbungen und was die Herren sonst so alles können wollen. Zwischendurch gibt es ja auch bei uns Projektarbeit, die extern vergeben werden muss. Naja und bei der Auswahl des richtigen Kandidatens muss man halt auch prüfen wer den am besten passt von den "Freelancern".

     Hat man ein entsprechendes Profil vorliegen, so mach ich das, suche im www nach mehr Belegen und ggf. Spuren. Häufig stolpert man dann auf selbst gebastelte Webseiten ( seit 13 Jahren Selbständigkeit haben wir es noch zu gar keiner Webseite geschafft ...) . Was man dann oft zu lesen bekommt schlägt häufig dem Fass den Boden aus.

    Ich erwarte in einem Profil durchaus eine gewisse Durchgängigkeit und Plausibilität. Kann man nicht immer erwarten. Besonders bei Neulingen ist das häufig noch nicht gegeben. Es gibt Dinge, die schreien aber förmlich zum Himmel.

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  • Dein Safari sagts allen...

    Kürzlich bin ich über folgende Logeinträge genau genommen UserAgnt gestolpert:

    Apple-PubSub/65.20 und fragte mich, was oder wer das ist. Es handelt sich in der seit längerem integrierten Anzeige der Topsites beim öffnen von Safari.

    -> Firefox wartet AFAIK seit Version 3.6 mit einer Funktion auf, welches genau mit der gleichen Macke petzen geht. Komme ich gleich zu.

    Wie ich darauf komme? Ich bin ja aus beruflicher Vorbelastung gewissermassen ein Analyst, der noch die letzte Microinformation aus einem Datenpaket heraus zu fischen versucht. Dabei stellte ich irgendwann fest, das mein Rechner zuhause, (das vergessene Notebook auf dem Wohzimmertisch) meine Webseite besucht. Kenn ja meine zugeteilten IP Adressen. Aber nachdem ich dann die 3. Putzfrau gefeuert hatte, meine Kinder ins Heim schickte und mich das 2. mal Scheiden lies, war da niemand mehr, der hätte mit meinem heiligen Notebook surfen können.

    Was ist also der Grund / Hintergrund des UserAgents und der Besuche? 

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  • Update: Hardware für IPCOP / Endian Firewall

    Siehe Artikel: Hardware für IPCOP / Endian Firewall

    Hier eine Liste der aktuell verfügbarer Komponenten. Hiermit lässt sich ohne weiteres eine kostengünstige und energiesparende Lösung als Firewall basierend auf Endian oder IPCOP aufbauen.


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  • Das Sparen ist den Schwaben......

    aber selbst der dümmste Schwabe sollte eigentlich wissen, am falschen Ende gespart wird teuer und gefährlich. Aber anscheinend stört das niemanden, dass an der Sicherheit und deren Standards zuerst gespart wird. Viel mehr als die alt schwäbische Eisenbahn Diskussion in Stuttgart um die Umnutzung des S-Bahn Tunnels für den ICE bis zum Flughafen

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  • Das denke ich mir auch oft.....

    Viel Spass mit dem Flash Video 

    Ahhhh.swf

  • Ein halbes Pfund Gammel, eine Brise Dioxin ..

    und trotzdem sind die Lebensmittel immer noch zu teuer. Ein schöne Aussage eines Reportes kürzlich, der meinte: "In erster Linie provozieren die Konsumenten den Missbrauch und Betrug mit Ihrer Preiswahl."

    Der Hintergrund der Sache: Für die Futtermittelindustrie werden u.a. Fette eingesetzt sowohl pflanzliche als auch teilweise tierische. Aus dem gleichen Rohstoff werden auch Fette für die Industrie gefertigt. z.B. für Schmierstoffe etc. Diese sind i.d.R. durch die Produktion höher mit Dioxin belastet. Die Produktion der Fette unterscheidet sich nicht unerheblich und ist für Lebensmittel um einiges teuerer.  In kleinen Mengen dem Futtermittel zugemischt ist es kaum Messbar. Kontrollen sind offensichtlich nicht häufig und umfangreich genug. Und irgendwann, reicht es halt nicht mehr um die Produktionskosten zu decken. Der Gewinn ist zum Überleben nicht mehr ausreichend.... also mehr vom billigen Fett verwenden.

     Vor dem Euro kann ich mich an einen Eipreis von 30 Pfennig erinnern. Wären auf 10 gerechnet 3 DM, ganz grob umgerechnet etwa 1,50 EUR  vorgestern flatterte mir ein Werbezettel ins Haus wonach der 10er Pack Eier für 0,99 zu bekommen sei. Woanders liegen die 10 Eier bei ca. 1,5 EUR. Bei meinem Landwirt des Vertrauens kostet das Ei inzwischen 25 Cent / Stück. Die ca. 20Cent die mir ein Frühstück mehr kostet, ist s mir irgendwie Wert. Vo alle, weil ich weiss, dass seine Hühner mit eigens geschroteter Frucht sowie im Sommer die Hühner draussen um den Hof herum Ihre Nahrung suchen.

     Gerne ziehen die Menschen das knapp gewordene Geld als Ausrede, warum man immer möglichst billig die Lebensmittel besorgt. Aber sind wir doch mal ehrlich,

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  • Trennung leicht gemacht

    kurz nach einer Trennung hat man ja als Mann durchaus mit der Frauenwelt abgeschlossen. Zu Recht wie ich meine, denn eine richtiger Mann kommt auch gänzlich ohne Weib zurecht. Kein Gemecker, kein Gestreite usw.

    Es soll allerdings Kandidaten geben, die das nach einiger Zeit vergessen.

    Um sich nochmals klar zu machen, dass es ohne Weib vielfach schöner und gesünder ist, eine Buchempfehlung. Feuchtgebiete von Charlotte Roche.

    Das Buch gibt es nun schon ein paar Tage zu kaufen und hat diverse Auszeichnungen erhalten. Die Schriftstellerin behauptet, dass es reine Fiktion sei, was ich persönlich nicht glauben mag. Eines ist jedoch sicher, nach diesem Buch ist eine Erektion ohne eine vollen Flasche Desinfektionsmittel nicht mehr möglich.

  • Spamer können ganz schön nerven

    und leider existiert fürs Serendipity leider keine geeignete / gute Lösung, sich gegen SPAM sinnvoll zu schützen. Also nervt derzeit eine Schwachkopf mit Sinnloseinträgen als Kommentare.  Kurzfristig Abhilfe verschaft wohl folgendes SQL Statement.

    update blog_entries set `allow_comments` = 'false';

     Dann kann zwar keiner mehr seine Kommentare veröffentlichen, aber das ist ja auch nicht so wichtig.

    Schade eigentlich. 

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