• Dezember, 2010
  • Teil 1 Mysql / DB Optimierung oder: Das Projekt des Grauens

    "Hilfe, meine Anwendung ist sooooooo langsam." Schallte es kürzlich aus dem Telefon. "Was kann man machen, das muss schnellstens wieder schnell sein."

    Ewig gestrig  wie ich nun mal bin, sagte ich dem potentiellen Kunden erstmal ab und klärte Ihn darüber auf, dass es keine kurzfristige und vor allem, langfristige zufriedenstellende Lösung auf die schnelle gibt. Alles andere ist dann Glück, welches auch mir ab und an vergönnt sein möge. Aber das erfährt man erst, wenn man sich das System genauer angesehen hat.  Mit gewisser Häme in der Stimme: "Wir haben das Problem nun gelöst. Sie müssen sich also keine Zeit frei schaufeln." sagte man mir den Termin kurzfristig ab. Ich habe mir trotzdem die Zeit frei gearbeitet. Denn es kam, wie es wohl kommen musste:

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  • Apps, die die Welt zwingend braucht

    Man kennt es doch, es ist spät am Samstag bzw. früh am Sonntag morgen, die Gespräche werden langweiliger oder gar wandeln sich von heiter zu manisch Depressiv. Die Ursache ist häufig die gleiche. Der Alkoholpegel lässt nach. Man hat es kaum gemerkt, wie man gefährlich den Bereich von 2 Promille verlassen hat.

    Dafür gibt es eine wundervolle App. trinkcheck. Diese wurde mit 4+ gekennzeichnet und beinhaltet auch nahezu keine Werbung eines Mineralwasser Lieferantes. Dafür ist die aber umsonst.

    Und was kann das Ding? Für eine vernünftige Party eigentlich zu wenig.  Lobenswert ist jedoch die Trinkempfehlung von 1,5 Liter Wein oder Bier / Tag. Man kann das Trinklevel Stufenlos einstellen um die gewünschte Menge zu trinken und wird rechzeitig informiert, wann man wieviel trinken sollte, bevor die Depression wieder zu schlägt.

    http://itunes.apple.com/de/app/trinkcheck/id370892661?mt=8

     Mein Fazit: Keine Party ohne Trinkcheck.

  • Krieg, Tod, Talk Show

    Wie schallts von der Höh? Hollera duliö. Und wieder stinkts bis zum Himmel.

    Wenn der Kerner mit dem Theo eine Sendung macht, dann wird dies in erster Linie eine Selbstinszenierung ohne Mehrwert. Es soll ja nicht respektlos gegenüber den Soldaten sein, wenn man hier Kritik übt. Es ist wohl eine schwierige Aufgabe und man muss durchaus den Soldaten Respekt zollen, dass sie diese gefährliche Aufgabe erledigen. Ob man nun dafür oder dagegen ist, spielt hier noch keine Rolle.

     Interessant ist der Informationsgehalt der vor Ort Sendung. Auf der einen Seite werden die Einflüsse auf die Soldaten erläutert und die Gefährlichkeit des Einsatzes geschildert. Wie Familien um Ihre Väter bangen, Soldaten schlecht unterstützt werden und mit Ihrem posttraumatischen Belastungssyndrom quasi allein gelassen werden. Das ist ja alles in Ordnung. Entspricht sicherlich auch der Wahrheit und ist verständlich dramatisch für die Beteiligten.



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  • Sommereifen sind besser als Winterreifen?

    Kürzlich wollte mir jemand erzählen, dass Sommerreifen besser sind als Winterreifen.

    Die weichere Mischung sei das Problem, weshalb also ein Winterreifen auf trockener Fahrbahn immer schlechter sei als ein Sommerreifen. Damit wollte man mein Argument, ab 7° Grad wird es Zeit sich mal über Winterreifen Gedanken zu machen. Genauer gesagt, ab 7° sollte es einem der Menschenverstand vorschreiben welche zu verwenden, entkräften.

     Nunja zu dieser These gabe es leider keinen Nachweis, wer welche Reifen und wann gegeneinander getestet habe. Die 7 Grad wären ja nur ein Marketing Gag der Reifenindustrie. Sommereifen würden bis -15° optimal haften...

     Auch hierfür keinen Nachweis, dass es so sei. Ich bestreite nicht, dass Sommerreifen nicht exakt bei 7° die Haftung rapide verlieren. Aber bei 7° unter Tags kann es nachts auch mal gefrieren. Meine Erfahrung war dann auch, wenn es mal nur noch 7 ° draussen hat, dann ist der Winter nicht mehr weit und man muss halt mal mit Schnee, Reiff etc. rechnen. Und da taugt halt ein Sommerreifen häufig nichts mehr. Da meine Sommerreifen zum Winter hin gut abgefahren sind, können die rein vom Profil her gesehen bei Nässe gar nicht mehr so gut haften wie ein neuer Winterreifen aus dem Laden.

     Trotzdem hat mich die Frage, trotz sehr mageren und unzureichender Datenbasis interessiert, ist der Sommerreifen wirklich so viel besser?

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  • JMStV Teil 2

    Nach hektischer Effekthascherei vieler Blogger ist nun doch eingetreten, was unser Anwalt mehr oder weniger prognostizierte. "Die Neuregelung wird so nicht kommen."

     http://www.heise.de/newsticker/meldung/Novellierung-des-Jugendmedienschutzes-kippt-4-Update-1153084.html

    Es ist nun sehr wahrscheinlich, dass morgen dieser erste "Entwurf" der Neuregelung verworfen wird.Letztendlich haben viele gute Juristen daran mit gewirkt. Den Einfluss mancher Freizeitpolitologen, die Ihr Blog schlossen halte ich wiederum für gering.

    Mann kann nun getrost 24 Stunden abwarten  und sehen was morgen raus kommt.

    Zum 1. Teil:

  • Winter Impressionen

    Eigentlich wollte ich heute ja meinen Macpro mit 2 Xeon Quadcores sowie 32 GB RAM und den 2 27" Monitoren ablichten. Aber da kam mir nun jemand zuvor......

    Deshalb gibt es die vom Wetterdienst angekündigten +5° Winterbilder.

    Soooooo viel Schnell lag also auf meiner Terrasse. 

     Wenigstens war der Räumdienst schon da und hat den Schnee erstmal von der Fahrfläche verbannt.

    Eigentlich sieht so ein gänzlich unberührtes Stück Schnee ja ganz nett aus, wenn man so aus dem Bürofenster schaut.

  • Hobbyprovider Teil 2

    Ich hatte mich ja schon hier über die neue Generation Superprovider ausgelassen.

    Nunja, man lernt ja nicht aus. Wenn man sich an einem Forum beteiligt, kommen immer wieder mal welche daher die glauben, man wäre Ihnen gegenüber Verpflichtet alles zu tun, inkl. den Po wischen. In der freiwilligen Ecke des www ist das aber nicht per default gegeben auch wenn viele das einfach so erwarten. Freie Software für allle, kostenloser Support zu allem oder gar ganze Lösungen anbieten. Dementsprechend ergibt sich dann ja der eine oder andere Thread in dem sich so mancher Hobbyprovider als DAU outet und hinterher beleidigt ist, weil man seine Arbeit nicht erledigt. Dabei muss man ja als Hobbyprovider gar nicht alle Kompetenzen erfüllen. Es reicht doch schon eine betriebswirtschaftliche oder kaufmännische Ausbildung. Man sollte aber verstehen, dass man das Fachwissen in dem Fall einkaufen muss. Und wenn man einem Kunden 24*7 verspricht, dann sollte man auch das bereit stellen können.

    Etwa 1/3 meiner Arbeit umfasst: Unternehmen die nicht mehr weiter wachsen zu analysieren, die Engpässe und Wachstumsbremsen bzw. die Ursachen zu ermitteln um diese langfristig zu beseitigen. Und hier bin ich zu einer äusserst erstaunlichen und einfachen Lösung gekommen.

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  • Quote um jeden Preis ?

    Der tragische Unfall bei Wetten dass ...? wurde ja nur zu gut in den Medien breit getreten.

    Hies es da von einigen Zeitschriften und Journaliste, dass der ZDF nur für die Quote diese Wette zugelassen habe. Stellen die Macher als Verantwortlungslos hin. Im Auto zappte ich durch 3 Kanäle durch und hörte 3 Statements die ich hier kurz wieder geben möchte, Soweit ich das noch zusammen bekomme.

     Beim SWR wurde die Medienarbeit kritisiert. Sinngemäss wurde gesagt: Dass sich der ZDF richtig verhalten hat. Die Aufnahmen gestoppt, die Show abgebrochen, der Kameramann seine Kamera weg schwenkte und Thomas Gottschalk wohl die richtigen Worte gefunden habe. Es sei aber heuchlerisch, wenn die Presse Bilder des Unfalles auf der 1. Seite veröffentlichen und von Quotenjagd sprechen, welche zuvor das Format als überholt Langweilig und veraltet titulierten.

     Ein anderer Kommentar dementierte, dass hier bewusst ein höheres Risiko eingegangen wurde mit Referenzen zu anderen und teilweise älteren Formaten wie z.B. Wünsch Dir was 1971 als ein schweizerische Familie per Rettungstaucher gerettet werden mussten, oder Uri Geller schockiert in einer Show zusehen musste, wie eine Darstellerin / Zauberkünstlerin aus einem Wasserbecken gerettet werden musste, in dem Sie drohte zu ertrinken. Stefan Raab wurde ebenfalls mit seinen Shows aufgezählt und seinem Mounteinbike sturz.

     Und der dritte Kommentar hielt fest, dass einem Stuntman das Risiko eigentlich bewusst sein sollte und von daher keine Regelung durch Laien notwendig sei. 

     3 Statements denen  kaum etwas hinzu zu fügen habe ausser:

     Samuel Koch möge die Sache unbeschadet überstehen. Dieser und andere Unfälle gehören sicherlich zum Leben dazu und wer ein solches Risiko eingeht, muss auch mit den eventuellen Folgen leben. Ich sehe jedoch auch nicht die Schuld beim ZDF. In der heutigen Zeit wo alles getopt werden muss. Egal wie dämlich, gefährlich oder eckelig. Denn sonst kann man die Zuschauer nicht mehr locken. Es liegt also mal wieder an jedem einzelnen, der jetzt ggf. mit dem Finger auf angebliche Verantwortliche zeigt, aber solche Sendung  ohne derartige Nummern gar nicht gesehen hätte.

  • Deutschland friert.

    Frauen kann man nicht verstehen. Und mit Logik  darf man diesen Wesen auch nicht kommen. So also 2 dieser Sorte gegenüber im Bus. Sie klagten das Leid der frierenden. Mit High Heels, auch für den Sommer eigentlich sehr kurzen, Rock und Strumpfhose.

     Mich hat es nicht wirklich gewundert, dass die Damen fröstelten. Auf die, offensichtlich nicht ernst gemeinte Frage, was man wohl gegen diese Kälte tun könne, flutschte mir die Antwort: "Wärmer anziehen raus".

     Den Blicken zu urteilen, war dies nicht das, was die Damen erwarteten...

    Wer schön sein will, muss halt leiden. 

  • Alle Jahre wieder...... Völlegefühl

    Gute Kunden sind ja eigentlich was tolles. Meine Lieblingskunden bereiten mir jedoch jährlich Bauchschmerzen. Wer mich kennt, weiss das man mich "leider" mit gutem Essen immer hinterm Ofen vor locken kann. Aus dem Sekretariat wurden mir dann die diesjährigen Gourmet Terminplanung offenbart.... da waren sogar Kunden bereit Ihre Termine nach meiner Verfügbarkeit zu richten. Sollte man kaum für möglich halten, was die so alles tun um mich zu quälen.

    Worauf ich mich schon mal freue:

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  • Schützt endlich unsere Fernseher Part 2:

    Wie kürzlich hier bemängelt: Gibt es durchaus Gründe die neuste RTL "Reality Soap" kritisch zu hinterfragen.

    Sehr aufreisserisch  wird hier ein Problem thematisiert, allerdings die Ernsthaftigkeit der Sache irgendwie vergessen. Ich bin nun kein Jurist, halte allerdings das Anlocken eines potentiellen Täters zu einem Treffen nicht als straffähig. Nur damit da kein Irrtum entsteht. Ich stehe nicht auf der Seite von Pädophilen ganz im Gegenteil. Ich sehe es aber als absolut fragwürdig an, ob man mit einem äusserst sensiblen Thema wie Kindesmissbrauch für mehr Überwachung und Transparenz der Bürger, werben sollte?

    Nachdem sich einzelne wohl offensichtlich beschwert hatten und natürlich eine Diffamierung in der Öffentlichkeit verhinderten, denn man war ja bei RTL nicht so gründlich um die angeblichen Täter ernsthaft unkenntlich zu machen, musste nun Herr Schily her halten um in einer Wiederholung von Wiederholungen die Frage zu manifestieren, Ja ist das nun Oper oder Täterschutz. Ausgerechnet mit jenem führt man ein Interview, der in Punkto Sicherheit, Internetszensur und Bürgerntransparenz so oder so schon seine Lorbeeren eingesammelt hat? Da hilft es meiner Meinung auch nicht, wenn man eine handvoll positiver "Rückmeldungen" Zuschauerreaktionen im Abspann einblendet. Das macht es nicht seriöser und glaubwürdiger.

     Und nochmals, ich habe durchaus etwas gegen pädophile Gewaltverbrechen. Und für den Schutz davor muss man definitiv etwas tun. Aber eine öffentliche Auspeitschung und Hexenverbrennung ändert nichts und ist auch der falsche Weg. Das hilft weder dem Täter noch dem Opfer. Und wenn die Frau "Ich will unbedingt ins Fernsehen und andere öffentlich diskreditieren, aber mich wollte niemand in seiner Sendung haben" , noch so sehr mit offensichtlichem Genuss die Herren vor führt. Es hilft niemanden. Die Frage, wie aktiv die Herren in die Venusfalle gelockt wurden, das bleibt wohl ein Geheimnis von RTL. Fakt ist, dass die potentiellen "Täter" damit wohl noch nicht belangt werden können. Also der Angst schürende Schlussatz "Wir werden die Akte der Polizei übergeben" in etwa so sinnlos ist, wie die ganze Serie selbst. Eventuell schürt es nur die Angst und führt zu noch aggressiveren Formen des sexuellen Missbrauches. Will es hier gar nicht weiter ausmalen und somit zu keiner Inspiration führen.

    Interessanterweise bemerkte auch die gute Dame, dass den Tätern Ihre Schuld oft gar nicht klar ist. Ein Fakt, den man als diskreditierenden Vorwurf ausnutzte. Danke für die Stimmungsmache. Siehe Wiki, spricht man da ja auch von psychischer Störung: http://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4dophilie und für manchen ist ggf. dieser Absatz sehr interessant: Frage der Freiwilligkeit und man sollte sich auch die Frage überlegen, wann denn heutzutage die Reife eingetreten ist. Vor einer nicht all zu langer Zeit, (ich gebe zu, habe ich aus einem anderen Blog und dem Geschichtsunterricht) wurden "Kinder" schon mit 13 -15 vermählt. Was jedoch nicht das Herfallen "mit 50iger" über kleine Kinder, legitimieren soll. Ich habe mich auch schon zuvor über die recht einseitige Darstellung der Täter ausgelassen. Wo sind denn da die pädophilen Frauen geblieben?

     Man sollte also durchaus annehmen, speziell wenn Experten zur Verfügung stehen wie: Stephanie zu Guttenberg und Julia von Weiler (Diplom Psychologin), dass man dies Wissen könnte zudem nicht derartig einseitig. Zudem ist mir bis heute unklar, was die Fragestellung teilweise Kreuzverhör von 2 Personen schlussendlich hätte ergeben sollen? Solche Personen als Abschaum der Gesellschaft diskriminieren und zusätzlich bloß stellen? Und was dann? Hat das Fernsehteam schon einen Kellerraum rausgesucht, wo Sie diese Spezie einsperren will weil unbelehrbar und eine Dauerhafte Gefahr? Oder werden Sie gleich in ein Fundament ein betoniert. Eines was auf Jeden Fall nicht zu erwarten war, dass der potentielle Täter schon mit der ersten Frage "einknickt" und sein falsches Handeln erkennt. Denn meistens sind solche Menschen auch mit einer Wahrnehmungsstörung belastet. Und in 1-2 Minuten, länger ging das Verhören offensichtlich nicht, lassen sich kaum Hintergründe erahnen und dem potentiellen "Täter" sein schuldhaftes, falsches Handeln vermitteln. Sofern das überhaupt möglich ist.

    Das Ende der Serie ist auf jeden Fall erreicht, und das ist auch gut so. Und es gab wohl auch berechtigte Kritik daran. Nur rein präventiv hat es meiner Meinung nichts gebracht. Die Internetzensur und Vorratsdatenspeicherung wird hoffentlich nicht kommen, zumal diese trotzdem gut genug umgangen werden kann.

    Bleibt also nur den Eltern zu sagen, redet mit euren Kindern interessiert euch "Wertungsfrei" für das, was sie tun. Und schafft eine, auf Vertrauen basierte, Beziehung. Dazu gehört wohl auch der offene Umgang zu Sexualität etc. und da muss wohl mach konservativer Mensch über seinen Schatten springen.  Und wer nun die Supernani kennt, weiss, dass mit Prügel, Missachtung und dragonische Strafen sowie Gebrüll und Geschrei ohnehin selten das erreicht wird, was man gerne hätte.

     Bei allem Gelaber stelle ich folgendes noch fest. Wer Sex hat verliert seine Unschuld. Entschuldigung aber warum trichtert man Menschen ein, dass die Sexualität etwas böses ist? Und man nach dem ersten mal Schuldig ist. Übertrage ich das auf ein zuvor jungfräuliches Sexualopfer, dann ist es hinterher mit Schuld behaftet?

    Bei dieser Definition hat doch wohl der Verstand ausgesetzt. Vermutlich gleich viel hat man sich darüber Gedanken gemacht, als man den Innocence in Danger e.V. gegründet hat. "Unschuld in Gefahr". Bei allem Verständnis zur Prävention aber fangen wir doch einfach mal damit an, dass sich Kinder nicht gegenüber den Eltern durch eingeredete Schuld schämen müssen.

    Schuldig im Sinne der Anklage denn ich hatte schon mal Sex.

  • November, 2010
  • JMStV Jugendmedien Staatsvertrag und seine Folgen

    Diese Thema wird seit wenigen Tagen erheblich aufgekocht. Laut unserem Anwalt ist das Thema zwar noch nicht vollständig in trocken Tüchern aber trotzdem ist es eine ernstzunehmende Bedrohung der freien Meinungsäusserung. Viele von uns Bloggen, veröffentlichen Beiträge in Foren etc. und verbeiten somit auf digitalem Weg Ihre Meinung.

     Mit der Neuerung des Staatsvertrages werden jedoch viele ehrenamtlich betriebene Portale und Plattformen dazu gezwungen Ihren Dienst einzustellen. Zum einen drohen hohe Strafen, zum anderen ist eine zuverlässige Einstufung der Artikel und Webseite mit hohen Kosten verbunden, die von vielen Projekten nicht getragen werden können.

    Entsprechend kündigen schon jetzt einige Betreiber Maßnahmen an, Ihren Dienst teilweise oder gar Dauerhaft abzuschalten, wie z.B. vzlog.de, Christian Koehntopp oder auch das rootforum.org.

    Man kann nur hoffen dass unser Anwalt Recht behält und die aktuelle Fassung der Regelungen nochmals überdacht und überarbeitet werden. Sonst droht auch diesem Projekt sowie 2 weiteren geplanten, schon zu Beginn, das Aus.

    Weitere Informationen finden sich hier:

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  • Endlich, ein neuer Mac.

    Nachdem das hausinterne Gejammer kaum mehr zu ertragen war. Argumente folgten wie:

    "Wir könnten viel produktiver sein, wenn wir nicht morgens schon 20 Minuten darauf warten müssten, bis der Rechner gebootet ist." 

    "Ein build braucht bis zu 15 Minuten, da kann man nicht mehr arbeiten. "

    ganz beliebt ist auch:

    "Der Rechner hat so wenig RAM, ich kann immer nur eine Anwendung betreiben." 

     Auf die Spitze trieb es unsere Dame vor meinem Zimmer.

    "Mein Rechner ist so langsam, wenn ich da Ihre Emails öffne, dann hängt sich erstmal die Rechtschreibprüfung auf. In der folgenden Stunde ist dann nicht mehr an arbeiten zu denken. Und ausserdem muss ich jeden Tag 2/3 meiner Zeit durch die Ellenlange Anweisungslisten scrollen, so klein ist der Monitor."

    Als ob man für die Anweisung: "Los Kaffe kochen zack zack!" scrollen müsste. 

     Mitarbeiter und Angestellte = Schurken und Verbrecher.

    ... es gibt ab heute einen neuen Standard an Arbeitsplatz Rechner.

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  • Letzter Tag eines Monats ermitteln.

    Kunden und Ihre Anforderungen..... wer kennt das nicht?

    Da will ein Kunde statistische Auswertungen am letzten Tag des Monats durchgeführt haben. Und weil der Datenstamm leider keinen Rückschluss auf dessen Erstellung / Änderung zulässt, kommt man nicht umhin den letzten Tag des Monats zur Ausführung zu ermitteln. Die crontab gibt diesbezüglich ja nichts her.

     Wann ist denn der letzte Tag eines Monats? Der letzte Tag eines Monats ist: Wenn der Folgetag der 1. ist. Also date +%d == 01; oder der Monat des Folgetag != von heute ist.

    Mancher wird schon ahnen, wohin die Reise geht. Es gibt aber mehrere Lösungen für unterschiedliche uniode Plattformen oder eben auch eine für Windows anwendbare Lösungen.

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  • Der Datenschutz fängt schon im Wartezimmer an

    Gequält durch schlimmste Erkältung musste ich heute doch noch meinen Arzt aufsuchen. Was sah ich da im Wartezimmer? Adressdaten in feinster Güte. Und Nebenläufig auch noch  ein Rückschluss auf seine Patienten. 

    Die vermeintlich gute Tat war eine Unterschiftensammelaktion gegen weitere Etatkürzungen durch die Krankenkassen. Soweit so gut. Hinterlassen sollte man hierbei Vorname, Nachname Anschrift Geburtsdatum und seine Unterschrift.

     Das Ding lag einfach so im Wartezimmer herum. Da ich ausnahmsweise mal überpünktlich da war, hatte ich auch ungestört Zugang zu den mehreren Seiten an "Patientendaten" nebst Unterschrift. Also nicht nur, den reinen Vor und Zunahmen. 

    Dass man hiermit genug Schindluder betreiben kann, die heute Technik machts einem nicht schwer, sollte den Lesern einleuchten. Meinem Hausarzt habe ich nur kurz demonstiert, dass ich mit Handy schnell die Daten hätte ablichten können.

    Zu welchem Zweck ich diese dann Zweckentfremde ist eine andere Sache. Da ich am heutigen Tag neben Radiologen auch noch einen Pneumologen aufsuchen durfte, stolperte ich gleich 3 mal über eine solche Unterschriftenliste.

     Also erinnert ruhig auch mal die Leute einer vermeindlich guten Tat daran, nicht unzählige Seiten an "Stammdaten" öffentlich zugänglich zu präsentieren, davon abgesehen unbeaufsichtigt für "Jedermann" zugänglich aus zu legen.

     Denn beim Radiologen und Pneumologen war ich ein "Jedermann" im Vergleich zu meinem Hausarzt. Solche Unterschriftenlisten finden sich immer wieder zu unzähligen Anlässen. Zukünftig hinterfrage ich es auf jeden Fall, wie zuverlässig und Gewissenhaft man mit diesen umgeht.

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