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Maeuterei auf der Bounty. Logbuch der Geschirrtuchpiraten

oder, wer am Skipper spart, der zahlt höhere Parkgebühren.

 Zunächst, es ist nicht einfach ein 25 Meter langes Segelboot dem Finanzamt als wichtiges Firmeninventar klar zu machen. Harte Verhandlungen waren notwendig für dieses internationale Vorhaben der Gewinnmaximierung.

 Dieses mal war die Auswahl eines geeigneten Schiffes zur Durchführung wichtiger Mitarbeiter und Kundenschulungen dank der Masse der Teilnehmer äusserst schwierig. Zudem versuchten wir diesmal ökologische und ökonomische Gesichtspunkte zu vereinen. 

Kandidat 1.

Zu dunkel.

Dieses zierliche Schiffchen verfügt über alle notwendigen Kommunikationssysteme, die man so braucht.


2 Satellitenantennen für den idealen und internationalen Empfang unterhaltender Fernsehsendungen. Besonders bildende Programme wurden von unserer Crew eingehend gefordert. Keiner wollte die Sendung mit der Maus verpassen. Die 3. Antenne war für idealen Internet Empfang über weite Strecken zum schreiben lebenswichtiger Twitter, Facebook sowie Blog Inhalte. Für einen ITler das wichtigste überhaupt.

Die 4. Antenne Ihr werdet es kaum glauben, braucht kein Mensch. Navigation etwas für die wahrhaftigen Amateure der Schifffahrt. Wenn ihr also Schiffe seht, mit GPS Antennen usw., haltet abstand, dass sind Anfänger.

Richtige Männer, Seebären und Geschirrtuchpiraten fahren ausschliesslich nach Gefühl und Sicht. Jedes Kind weiss, dass sich die Erdpoole ohnehin grad wieder umdrehen und daher das mit dem Kompass gänzlich Gogolores ist. 

 Weil das also langweilig ist, so ein vollautomatisches Boot mussten wir uns weiter im Fuhrpark umsehen.

Kanidat 2:

Hier gab es nun eine ganze Reihe schöner Boote. Alle 8 in der Reihe waren gänzlich ohne jeglichen Schnick Schnack ausgestattet. Hier heisst es noch, hoch das Bein, und gucken wo es hin tröpfelt, bei der Richtungsbestimmung des Windes. Wir waren jedoch so dermassen hin und her gerissen, welches wir nun nehmen wollen, dass wir mal die andere Kaimauer bekundeten.

 Kandidat 3:

 Das ist mal ein nette Barkasse für einen kleinen Trip nach Ibiza auf nen Tee um dann später pünktlich mit der 2. Freundin in Palma ein paar leckere Tapas zu vernaschen. Dieses Boot eigenet sich natürlich auch ideal dafür, auf El Arenal ein paar Bordsteinschwalben im Aussendienst zu angeln. Wir hatten jedoch eine Mission. Diese Mission nannte sich Fortbildung und Forschung. Wir kommen später noch dazu.

Kandidat 4:

Diese kleine Schiffchen auch Katamaran genannt ist nicht nur hübsch an zu sehen, sondern auch richtig Flott und das ganz ohne Diesel zu verdampfen. Kann man schon fast alleine Bedienen, kein lästiges Kurbeln etc. Allerdings, man beachte die Mitte, kein Platz für einen ordentlichen Schulungsraum.

Kandidat 5 

Da hat man Platz, das schaukelt nicht.  Blos so wie der qualmt, da stimmt was am Motor nicht.

Kandidat 6 

rein aus ökonomischen Gründen war dieses Schiff wohl die beste Entscheidung. Kostet fast so viel, wie ein 10 Stöckiges Hochhaus in Marzahn, aber man gönnt sich ja sonst nichts. (Die Wahrheit ist, der Skipper darf nix grösseres fahren.)

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