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Schlechte Performance und wer hat Schuld? Richtig die Datenbank.

Performance ist ein sehr leidiges Thema in der IT. Und nur zu gerne wird die Datenbank für die schlechte Performance des ganzen verantwortlich gemacht. Teilweise ist dies sogar eine berechtigte Aussage. Die Ursache liegt jedoch eher seltener am RDBMS selbst. Davor verschliessen viele oftmals Ihre Augen. In der heutigen Zeit mit OR Mappern fehlt häufig das Verständis und die Erfahrung im Umgang mit hohen Datenmengen. Insbesondere die SW - Entwicklung selbst, leidet an einem solchen Mangel. Zum einen fehlt die Zeit intensiv zu testen und auch Performance analysen durch zu führen, zumanderen fehlen die Datenmengen, die ein realistisches Bild im produktiven Umfeld wieder spiegeln. Davon abgesehen liegen häufig nur sehr grobe Schätzungen der erwarteten Datenmengen vor.

Würde man allerdings die hypotetischen Zahlen, die dem Vorstand gemeldet werden, auch mal ins Anwendungsdesign und den darauf folgenden Lasttest sowie Hardwareschäzung einfliessen lassen. Dann würde manches Projekt allein wegen der nötigen Kosten nicht genehmigt werden.

Wie auch immer, das Problem ist mehr oder weniger immer das gleiche. Falsche annahmen schlechte QA ..... und der DBA ist dann der, der es ausbaden soll. Aber wie könnte man soetwas und vor allem, die tatsächlichen Engpässe genaustens analysieren?


Im Prinzip kann man soetwas wie das Logging selbst, von Anfang an einplanen. Und warum nicht gleich ins Logging mit einem eigenen Loglever z.B. PERFORMANCE implementieren?

So kann man das Logging zentral steuern und das Performance Logging einfach aktivieren. Wenn man nun noch die Peformance Meldungen ähnlich wie das info und error Log trennt und in eigene Logfiles schreiben lässt, ist eine spätere Auswertung ebenfalls sehr einfach zu realisieren.Bleibt lediglich noch, die  Transaktionen / Prozesse über entsprechende IDs zu binden, sodass ein kompletter vorgang mit all seinen unterpunkten, einem Vorgang zugeordnet werden können.

Eine spätere Integration komplexer Monitoring Systemen, kostet viel Zeit und Geld.

Kategorien: IT

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