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Der Blumtenopf lebt.....

Schon seit längerem bin ich regelmäßig in Wiesbaden nur bisher immer unter der Woche. Wie es der Zufall so will, dürfte ich diese Woche übers Wochenende dort bleiben. Das Ergebnis war? Ein Blumentopf. An einem recht denkwürdigem Ort, an dem vor rein kommerziellen Hintergrund, Massenmorde statt fanden, durfte ich den Blumentopf bewundern.


Für alle, die noch an den Kranenhafen denken, es handelt sich um eine Hip Hop Band und der Veranstalltungsort war der www.schlachthof-wiesbaden.de welcher ggf. ende des Monats für immer geschlossen werden soll.

Die Tour dieser ominös botanischen Band, geht natürlich weiter und ist äußerst empfehlenswert. http://www.popfrontal.de/Blumentopf/konzerte/tickets/7886 Was mich zudem begeistert hat, obgleich des bayovarischen Ursprung, waren sie auch für die Anwohner jenseits der Donau locker und leicht zu verstehen. Sollte man kaum glauben. Es sind aber nur die Württemberger, die alles außer Hochdeutsch können!

Und was sagt ein bekennender Fetischist klassischer Gitarrenmusik dazu? Überraschend gut verträglich nach ca. 3-4 Bier. Besser zumindest als der wahnwitzige Versuch mit ukrainischer Polka den Saal zu räumen. Zu meiner eigenen Verwunderung schien es Menschen zu geben, die die Hilfeschreie von Klarinette und Trompete, als tanzwürdige Geräusche werteten. Aber nun gut, Beim "Living Dead" bzw. Stahlklang in Hamburg durfte ich auch Zeuge davon werden, dass Presslufthammer sowie andere nervtreibende Geräusche jenseits der 90 dB wohl anerkannte Kunst ist.

Beim nächsten Besuch der Lärmschutzbeauftragen werde ich die Nichteinhaltung als künstlerische Freiheit verkaufen.... ;-)

So long.



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