Allgemein - Einträge für Januar 2011

  • Januar, 2011
  • Günter Wallraff undercover

    Es ist schon einige Jahre her, dass ich mit einem afro amerikanischem Kollegen zu tun hatte. Er wohnte in Berlin und wir hatten in einem Projekt miteinander zu tun. Was mir ziemlich schnell aufgefallen ist, im Gegensatz zu manchem türkischem, italienischem oder bei uns eher geläufigem "Ausländer", dass er äusserst sensibel auf Scherze und Spässe im Punkto seiner Hautfarbe und Nationalität zu sprechen war.

    Ich kannte das bisher nicht und war einen lockeren Umgangston auch mit Kollegen aus Europa gewohnt. Da witzelte man ab und an auch mal mit einem Polen über die Wege eines geklauten Autos. Vorurteile sind natürlich dafür da, dass Sie am Leben gehalten werden. ;-)

    Mit diesem Hintergrund kam also mein Einstandsscherz:

    "Oha, eine Schwarzarbeiter, wenn das das Finanzamt raus bekommt..." aber auch gar nicht an. Ganz im Gegenteil, dürfte ich mir eine mündliche Ermahnung inkl. kostenfreier Fortbildung wie schlecht man in D. mit Einwanderern umgeht, anhöhren. Ich muss zwar selber auch zugeben, dass der Umgang mit Schwarzen durch Mangel jener in meinem Kunden, - Sozialen - umfeld, durchaus etwas ungewohnt ist. Sicherlich bin ich bei Schwarzen eine Runde zurück haltender. Leider Fallen die schlechten Beispiele (so wie der furzende besoffene Deutsche am spanischen Strand) mehr auf und prägen ein Bild über eine ganze Gesellschaft.

     Die Schilderungen meines damaligen Projektkollegen konnte ich teilweise gar nicht glauben. Vielleicht auch, weil ich aus meinem sozialen Umfeld den "negativen Einfluss durch Migranten" nicht kennen gelernt habe. Entsprechend auch keinen sonderlich negativen Umgang mit jenen erfahren musste.

     Heute auf Arte hingegen sah ich einen Film, der mich äußerst nachdenklich stimmte.

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  • Das denke ich mir auch oft.....

    Viel Spass mit dem Flash Video 

    Ahhhh.swf

  • Ein halbes Pfund Gammel, eine Brise Dioxin ..

    und trotzdem sind die Lebensmittel immer noch zu teuer. Ein schöne Aussage eines Reportes kürzlich, der meinte: "In erster Linie provozieren die Konsumenten den Missbrauch und Betrug mit Ihrer Preiswahl."

    Der Hintergrund der Sache: Für die Futtermittelindustrie werden u.a. Fette eingesetzt sowohl pflanzliche als auch teilweise tierische. Aus dem gleichen Rohstoff werden auch Fette für die Industrie gefertigt. z.B. für Schmierstoffe etc. Diese sind i.d.R. durch die Produktion höher mit Dioxin belastet. Die Produktion der Fette unterscheidet sich nicht unerheblich und ist für Lebensmittel um einiges teuerer.  In kleinen Mengen dem Futtermittel zugemischt ist es kaum Messbar. Kontrollen sind offensichtlich nicht häufig und umfangreich genug. Und irgendwann, reicht es halt nicht mehr um die Produktionskosten zu decken. Der Gewinn ist zum Überleben nicht mehr ausreichend.... also mehr vom billigen Fett verwenden.

     Vor dem Euro kann ich mich an einen Eipreis von 30 Pfennig erinnern. Wären auf 10 gerechnet 3 DM, ganz grob umgerechnet etwa 1,50 EUR  vorgestern flatterte mir ein Werbezettel ins Haus wonach der 10er Pack Eier für 0,99 zu bekommen sei. Woanders liegen die 10 Eier bei ca. 1,5 EUR. Bei meinem Landwirt des Vertrauens kostet das Ei inzwischen 25 Cent / Stück. Die ca. 20Cent die mir ein Frühstück mehr kostet, ist s mir irgendwie Wert. Vo alle, weil ich weiss, dass seine Hühner mit eigens geschroteter Frucht sowie im Sommer die Hühner draussen um den Hof herum Ihre Nahrung suchen.

     Gerne ziehen die Menschen das knapp gewordene Geld als Ausrede, warum man immer möglichst billig die Lebensmittel besorgt. Aber sind wir doch mal ehrlich,

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  • Trennung leicht gemacht

    kurz nach einer Trennung hat man ja als Mann durchaus mit der Frauenwelt abgeschlossen. Zu Recht wie ich meine, denn eine richtiger Mann kommt auch gänzlich ohne Weib zurecht. Kein Gemecker, kein Gestreite usw.

    Es soll allerdings Kandidaten geben, die das nach einiger Zeit vergessen.

    Um sich nochmals klar zu machen, dass es ohne Weib vielfach schöner und gesünder ist, eine Buchempfehlung. Feuchtgebiete von Charlotte Roche.

    Das Buch gibt es nun schon ein paar Tage zu kaufen und hat diverse Auszeichnungen erhalten. Die Schriftstellerin behauptet, dass es reine Fiktion sei, was ich persönlich nicht glauben mag. Eines ist jedoch sicher, nach diesem Buch ist eine Erektion ohne eine vollen Flasche Desinfektionsmittel nicht mehr möglich.

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