Einträge für November 2010

  • November, 2010
  • JMStV Jugendmedien Staatsvertrag und seine Folgen

    Diese Thema wird seit wenigen Tagen erheblich aufgekocht. Laut unserem Anwalt ist das Thema zwar noch nicht vollständig in trocken Tüchern aber trotzdem ist es eine ernstzunehmende Bedrohung der freien Meinungsäusserung. Viele von uns Bloggen, veröffentlichen Beiträge in Foren etc. und verbeiten somit auf digitalem Weg Ihre Meinung.

     Mit der Neuerung des Staatsvertrages werden jedoch viele ehrenamtlich betriebene Portale und Plattformen dazu gezwungen Ihren Dienst einzustellen. Zum einen drohen hohe Strafen, zum anderen ist eine zuverlässige Einstufung der Artikel und Webseite mit hohen Kosten verbunden, die von vielen Projekten nicht getragen werden können.

    Entsprechend kündigen schon jetzt einige Betreiber Maßnahmen an, Ihren Dienst teilweise oder gar Dauerhaft abzuschalten, wie z.B. vzlog.de, Christian Koehntopp oder auch das rootforum.org.

    Man kann nur hoffen dass unser Anwalt Recht behält und die aktuelle Fassung der Regelungen nochmals überdacht und überarbeitet werden. Sonst droht auch diesem Projekt sowie 2 weiteren geplanten, schon zu Beginn, das Aus.

    Weitere Informationen finden sich hier:

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  • Endlich, ein neuer Mac.

    Nachdem das hausinterne Gejammer kaum mehr zu ertragen war. Argumente folgten wie:

    "Wir könnten viel produktiver sein, wenn wir nicht morgens schon 20 Minuten darauf warten müssten, bis der Rechner gebootet ist." 

    "Ein build braucht bis zu 15 Minuten, da kann man nicht mehr arbeiten. "

    ganz beliebt ist auch:

    "Der Rechner hat so wenig RAM, ich kann immer nur eine Anwendung betreiben." 

     Auf die Spitze trieb es unsere Dame vor meinem Zimmer.

    "Mein Rechner ist so langsam, wenn ich da Ihre Emails öffne, dann hängt sich erstmal die Rechtschreibprüfung auf. In der folgenden Stunde ist dann nicht mehr an arbeiten zu denken. Und ausserdem muss ich jeden Tag 2/3 meiner Zeit durch die Ellenlange Anweisungslisten scrollen, so klein ist der Monitor."

    Als ob man für die Anweisung: "Los Kaffe kochen zack zack!" scrollen müsste. 

     Mitarbeiter und Angestellte = Schurken und Verbrecher.

    ... es gibt ab heute einen neuen Standard an Arbeitsplatz Rechner.

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  • Letzter Tag eines Monats ermitteln.

    Kunden und Ihre Anforderungen..... wer kennt das nicht?

    Da will ein Kunde statistische Auswertungen am letzten Tag des Monats durchgeführt haben. Und weil der Datenstamm leider keinen Rückschluss auf dessen Erstellung / Änderung zulässt, kommt man nicht umhin den letzten Tag des Monats zur Ausführung zu ermitteln. Die crontab gibt diesbezüglich ja nichts her.

     Wann ist denn der letzte Tag eines Monats? Der letzte Tag eines Monats ist: Wenn der Folgetag der 1. ist. Also date +%d == 01; oder der Monat des Folgetag != von heute ist.

    Mancher wird schon ahnen, wohin die Reise geht. Es gibt aber mehrere Lösungen für unterschiedliche uniode Plattformen oder eben auch eine für Windows anwendbare Lösungen.

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  • Der Datenschutz fängt schon im Wartezimmer an

    Gequält durch schlimmste Erkältung musste ich heute doch noch meinen Arzt aufsuchen. Was sah ich da im Wartezimmer? Adressdaten in feinster Güte. Und Nebenläufig auch noch  ein Rückschluss auf seine Patienten. 

    Die vermeintlich gute Tat war eine Unterschiftensammelaktion gegen weitere Etatkürzungen durch die Krankenkassen. Soweit so gut. Hinterlassen sollte man hierbei Vorname, Nachname Anschrift Geburtsdatum und seine Unterschrift.

     Das Ding lag einfach so im Wartezimmer herum. Da ich ausnahmsweise mal überpünktlich da war, hatte ich auch ungestört Zugang zu den mehreren Seiten an "Patientendaten" nebst Unterschrift. Also nicht nur, den reinen Vor und Zunahmen. 

    Dass man hiermit genug Schindluder betreiben kann, die heute Technik machts einem nicht schwer, sollte den Lesern einleuchten. Meinem Hausarzt habe ich nur kurz demonstiert, dass ich mit Handy schnell die Daten hätte ablichten können.

    Zu welchem Zweck ich diese dann Zweckentfremde ist eine andere Sache. Da ich am heutigen Tag neben Radiologen auch noch einen Pneumologen aufsuchen durfte, stolperte ich gleich 3 mal über eine solche Unterschriftenliste.

     Also erinnert ruhig auch mal die Leute einer vermeindlich guten Tat daran, nicht unzählige Seiten an "Stammdaten" öffentlich zugänglich zu präsentieren, davon abgesehen unbeaufsichtigt für "Jedermann" zugänglich aus zu legen.

     Denn beim Radiologen und Pneumologen war ich ein "Jedermann" im Vergleich zu meinem Hausarzt. Solche Unterschriftenlisten finden sich immer wieder zu unzähligen Anlässen. Zukünftig hinterfrage ich es auf jeden Fall, wie zuverlässig und Gewissenhaft man mit diesen umgeht.

  • Weihnachszeit = Spendenzeit

    kaum wird es abends dunkel, schon kommen schlimme Bilder im Fernseher aus fernen Ländern wo andere grosses Leid erfahren. Man möge doch Spenden um anderen das Leid zu ersparen.

     Was oft übersehen wird, dass es sich hierbei häufig um Zweckgebunden spenden handelt.

    Was ist an Zweckgebunden Spenden so schlimm? Am besten ist es wohl mit dem Zunami vor einigen Jahre erklärt. Viele Hilforganisationen wurden damals gegründet. Man roch wohl förmlich das Geld. Fast jeder Fernsesender hatte neben einer Beteiligung an einer gemeinschaftlichen Spendengesellschaft noch seine eigene Spendenverwaltungsgesellschaft.

      Sowie so gut.  Ist ja erstmal ganz toll, wenn sich die Fernsehanstallten zusammen tun um Kosen zu sparen und möglichst schnell zu spenden. Die Spenden waren aber Zweckgebunden für die Opfer des Zunamis. Die damals ausrückende Hilfsorganisationen wie Caritas, Rotes Kreuz etc. (also die üblichen verdächtigen) haben die wesentliche Arbeit geleistet, weil Sie schlicht weg die Infrastruktur genau dafür schon Jahr zehnte lang geschaffen haben.

    Was war dann das Problem? Man musste ja Helfen und verfrachtete Krempel in die Flugzeuge und verfrachtet dieses in die betroffene Gebiete. Das Ergebnis: Die Flughäfen vor Ort waren überfüllt mit warmen Decken, Pullovern Jacken (in einem Gebiet wo es i.d.R. 30° und wärmer war.) Die wirklich notwendigen Dinge wie Medikamente, sauberes Wasser, Nahrungsmittel etc. etc. konnte nicht mehr angeliefert werden, weil die Flughäfen überfüllt mit Krücken und Rollstühlen waren.

    Natürlich gab es damals auch noch Probleme mit korrupten und skrupellosen Helfern die sich die Hilfsgüter teuer bezahlen liessen oder gar eine Weitergabe verhinderten.

    Aber kommen wir zurück zu den Zweckgebunden Spenden. Während die typischen Hilfsorganisationen freie ungebundene Spenden im eigenen Ermessen genutzt haben um den Betroffen zu helfen und somit ab der ersten Minute in der Lage waren, zu helfen. Dem entgegen standen viele andere Hilfsorganisationen die auch Jahre später noch geklärt hatten wem nun welche Zuwendungen zustehen. Warum sind aber Zweckgebunden Spenden so Hipp?

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  • Hitech Autos werden zum Problem für Rettungskräfte

    Nicht nur die zunehmende Elektrik sondern auch die Schutzeinrichtungen moderner Fahrzeuge machen den Helfern das Leben schwer.

    Um für den Fall der Fälle eine schnelle Rettung zu gewährleisten und die Helfer nicht unnötig zu gefährden, haben die Hersteller nun Rettungskarten für deren Fahrzeuge erstellt.

    Ein entsprechender Ausdruck ist schnell erledigt.

    Eine Übersicht Verfügbarer Rettungskarten findet man beim ADAC. Diese Ausdrucken und auf der Fahrerseite hinter der Sonnenblende deponieren.

    Erst kürzlich kam ich wieder an einem Unfall vorbei, wo die Rettungskarte  den Hilfskräften hätte helfen können. Aber so konnte der Verletzte nicht mehr rechtzeitig geborgen werden.

  • Karstadt muss auch mal gelobt werden.

    Einkaufen, speziell Kleidung ist für mich ein lästiges Übel. Nervig sind dann noch Verkäufer, die einen eher nicht beraten sondern die "teueren" Markenklamotten aufschwatzen.

     Eine äusserst positive Überraschung  erlebte ich im Karstadt Karlsruhe.

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  • Bewerbermarathon

    Vor kurzem wurden mehrere Positionen ausgeschrieben. Sicherlich wandte man sich auch an neue Berufseinsteiger. Was allerdings an Bewerbungen an kam war teilweise sehr befremdlich und warf massive Zweifel an unserem Vorhaben, den Mitarbeiterstamm zu erweitern, auf.

    Den Vogel schoss ein Dipl. Informatiker ab, der  auf der einen Seite nicht unter 80 000.- EUR Jahresgehalt seinen Dienst vollbringen wollte und ohnehin alles kann. Vom DB Design (Denormalisierung) über komplexe mehrschichtige Anwendungsarchitekturen, den Einsatz von RMI, JMS etc. etc. nahezu alles kann und tausendfach implementiert hat, natürlich auch alle betriebswirtschaftliche Aspekte eines Unternehmens kennt und somit nicht nur Techniker sondern auch "Chef" sein zu können, glaubt. Der Schwindel flog bald auf, als man Ihm ein in der 2. normal Form erstelltem Schema vorlegte und erwartet,  im Verlauf einer Stunde einen Report über das Nutzerverhalten zu erstellen. (Ein geübter Entwickler hätte die aufgab in ca. 10 Minuten gelöst.) 

    Ausser vielen Ausreden und einer langer Debatte, wie man es nicht macht und wie mans machen hätte müssen, das Datenbank Design, kam nicht viel heraus. Wir demonstrierten Ihm in kurzen Zügen, dass seine "so wäre es richtig gewesen" Lösung etwa nur 1/100 des Durchsatzes ermöglicht hätte, als das was wir vorgelegt hatten.

    Aber eine Top 10 der schlimmsten Vergehen der Bewerber habe ich zusammengestellt. 

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  • Das iPhone und die Zeitumstellung

    das will wohl mit dem iOS 4.1 und der Weckerfunktion nicht so ganz.

    Fakt ist, dass ich vor nicht all zu langer Zeit den Wecker für die erste Telko am Tag auf 05:00 gestellt habe. Das klappte auch wie gewünscht.

    Nur nach diesem Wochenende verpasste ich den Termin. Der Wecker klingelte eine Stunde zu spät. Der Termin wurde abr auf dem Display richtig angezeigt. 05:00 es war aber laut Display 06:00.  Der Fehler lies sich nur damit beheben, alle Wecker Einträge zu löschen und neu zu erstellen.

    Nachtrag:  Schön wärs gewesen. Der erste Versuch, den Wecker 5 Minuten später klingeln zu lassen hat geklappt aber der Termin um 05:00 etc. klingelt immer noch erst um 06:00.


  • Es hätte ein mehrgängiges Menu werden sollen

    lange wurde am Event der Events geplant. Die Gäste waren schon geladen. 5 Gänge hätten es werden sollen.

    • Als Vorspeise eine Kastaniencreme Suppe 
    • Danach ein Perlhuhn an einer leichten Mangosoße,  
    • Gegrilltes Lammrippchen an Kräutemarinade und einer Sosse aus Citrsufrüchten.
    • Ein Stück vom Rinderbraten an einer Schockososse 
    • Zum Abschluss ein winterliches Früchteparfait.

    So war also der Plan und 8 helfende Hände standen mir zur Verfügung. Eine Verkettung unglücklicher Umstände hingegen durchkreuzte das Vorhaben. 

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